Klettersport schädlich für Flora

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In Gebirgen zerstören Kletterer das was für sie eigentlich heilig ist, die Natur. Dies haben jetzt Biologen der Universität Regensburg nachgewiesen. Gerade seltene Pflanzen in Bergregionen sind davon betroffen. Es gibt immer mehr Kletterer und damit auch einen immer höheren Druck auf die Vegetation in höheren Lagen.

Für ihre Ergebnisse waren die Biologen in der Schwäbischen Alb und auf dem nördlichen Franken-Jura unterwegs. Dies sind die Gebiete wo am meisten geklettert wird. Hier wachsen das seltene Immergrüne Felsenblümchen und das gelbe Hungerblümchen. Hier verglichen die Forscher die Populationen dieser Pflanzen auf 16 Felsen, von denen auf 8 geklettert wird und die restlichen unberührt sind.

Auf beiden Felstypen unterscheiden sich die Populationen. Auf den Kletterfelsen sind weniger Pflanzen vorhanden, und dies ist auf das Klettern zurückzuführen. Diese Felsen in den Mittelgebirgen waren bisher die einzigen Ökosysteme die noch fast unbeschadet durch den Menschen waren und seltene Pflanzen beheimateten. Nun müssen die zuständigen Behörden prüfen ob sich hieraus politische Konsequenzen ergeben.

This entry was posted on 28. Oktober 2011 at 22:10 and is filed under Sport (Tags: , , , ). You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. You can leave a response, or trackback from your own site.

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